Historisches

Das TextLabor ist in die neue Saison gestartet. 

Im Oktober gab es einen schönen Abend zum Auftakt der Saison:

04.10.2017 Moderation: Charlene & Wolfgang Bremer, Musik Chili & Honey, TextRitter Rudolf Eissing

 

Die Zuständigkeiten wurden neu organisiert:

  • Ansprechpartner für Musik: Wolfgang Bremer
  • für Pressemitteilungen Renate Maslo

Anfragen bitte an info@textlabor-bergedorf.de

Gespräch mit allen Aktiven des TextLabors am 07.06.2017:

  • Das Konzept des TextLabors wird von allen Beteiligten nach wie vor gutgeheißen. Es gilt als eine der besten, wenn nicht die beste Lesebühne in Bergedorf.
  • Charlene soll es zunächst bis Jahresende so weiterführen wie bisher. Die Zeit soll genutzt werden, jemanden zu finden, der die Aufgabe der Organisation fortführen möchte und kann. Diese Person sollte die Fäden in der Hand haben, voll und ganz hinter dem Konzept stehen und dem Ganzen neue Impulse geben. Aufgaben, die zu erledigen sind, können dabei delegiert werden, so dass nicht mehr einer alleine die ganze Arbeit stemmen muss.
  • Eine Fortführung durch Niels Romeikat wird ausgeschlossen.
  • Renate hat sich bereiterklärt, die Pressemitteilungen zu übernehmen und wird von Charlene entsprechend informiert.
  • Alle werden sich Gedanken machen und bemühen, wie man das TextLabor noch attraktiver und unterhaltsamer machen und mehr Besucher anziehen kann, wobei durchaus auch Werbemaßnahmen diskutiert werden sollten.
  • Charlene wies darauf hin, dass es im Sinne von Vereinfachung der Arbeit erforderlich ist, mehr Planungssicherheit zu bekommen. Eine Verschiebung des TextLabors im September um eine Woche wie im Vorjahr wurde daher einstimmig abgelehnt. Die neue Saison beginnt somit im Oktober. Auch sollten die Zusagen für den musikalischen Rahmen frühzeitig für die gesamte Saison oder zumindest für das nächste Vierteljahr bekannt sein, damit dies in den Pressemitteilungen, auf den Webseiten und den Veranstaltungsdatenbanken beworben werden kann. Dies ist von Vorteil für das TextLabor wie auch für die Musiker. In der Vergangenheit kam es nicht selten zu unvorhergesehenen Verschiebungen und Ausfällen, die zu Mehraufwand und Verunsicherung geführt haben.

 

Gesucht wird… (03.05.2017)

jemand, der sich für das TextLabor engagiert und hilft, diese etablierte kulturelle Errungenschaft unserer Stadt in eine erfolgreiche Zukunft fortzuführen. Die offene Bühne TextLabor Bergedorf besteht seit über 6 Jahren und wurde je 3 Jahre von der Gründerin Petra Klose und der Königin Charlene Wolff organisiert, die nun den Zeitpunkt für einen Wechsel an der Spitze gekommen sieht.

Am 04.04.2017 erklärte Niels Romeikat seinen Ausstieg aus dem TextLabor.


Ein kleiner Rückblick vergangener Abende:

01.10.2014 Moderation: Charlene, Musik: Steve Lokie
05.11.2014 Moderation: Charlene, Musik: Steve Lokie, Feli
03.12.2014 Moderation: Charlene, Musik: Mathias Micklich
07.01.2015 Moderation: Charlene, Musik: Feli
04.02.2015 Moderation: Charlene, Musik: Artur Hermanni
04.03.2015 Moderation: Charlene, Musik: Giro & Gala, Spezielle Gäste: Christall, Christoph Biermann
01.04.2015 Moderation: Charlene, Musik: Steve Lokie
06.05.2015 Moderation: Charlene, Musik: Chili & Honey
03.06.2015 Moderation: Charlene, Musik: Christall

Juli und August ist Sommerpause. Es geht dann weiter mit der Saison 2015/2016 am

02.09.2015 Moderation: Charlene, Musik: Feli, spezielle Gäste: Christall, Giro & Gala
07.10.2015 Moderation: Volker Pripnow, Musik: Christoph Biermann
04.11.2015 Moderation: Charlene, Musik: Chili & Honey
02.12.2015 Moderation: Charlene, Musik: Christall (Christiane Seebach + Holz)

06.01.2016 Moderation: Charlene, Musik Christoph Biermann und Feli
03.02.2016 Moderation: Volker Pripnow, Musik Holz und Schulz
02.03.2016 5 jähriges Bestehen, Moderation: Charlene, Musik: Mathias Micklich
06.04.2016 Moderation: Charlene, Musik: Feli, TextRitter: Udo
04.05.2016 Moderation: Charlene & Niels, Musik: Matthias Micklich, TextRitter: Lyane Bornkessel
01.06.2016 Moderation: Charlene & Niels, Musik Chili & Honey, TextRitterin: Cleo Nox

Juli und August ist wieder Sommerpause. Weiter geht es mit der Saision 2016/2017 am

14.09.2016 Moderation: Charlene Wolff & Niels Romeikat (Verschiebung), TextRitterin: Renate Maslo
05.10.2016 Moderation: Charlene Wolff & Niels Romeikat, Musik: Artur Hermanni, TextRitter: Bert
02.11.2016 Moderation: Charlene, Musik: Heinz und Konsorten (Heinz Akkordeon – Wolfgang Gitarre), TextRitterin: Corinna
07.12.2016 Moderation: Niels Romeikat & Charlene, Musik: Chili & Honey sowie Giro & Gala (Eurovision Song Contest Kandidaten!), TextRitter: Arne Poeck

Frohes neues Jahr!

04.01.2017 Moderation: Niels Romeikat & Charlene Wolff, TextRitter: Bert, Musik: Matthias Micklich
01.02.2017 Moderation: Niels Romeikat & Charlene Wolff, TextRitter: Volker Pripnow, Musik: Reinhard Wilkens
01.03.2017 Moderation: Niels Romeikat & Charlene Wolff, Autor des Abends: Udo, Musik: Feli
05.04.2017 Moderation: Charlene Wolff, Musik: Christoph Biermann, Autorin des Abends: Cleo
03.05.2017 Moderation: Charlene Wolff, Musik: Reinhard Wilkens, Autorin des Abends: Angela L. Forster
07.06.2017 Moderation: Charlene Wolff, Musik: Chili & Honey, TextRitterin: Janine (von der Studiengruppe aus Marburg)


Einige Neuerungen führten wir Mitte 2016 ein:

Da sich zeigte, dass es zu viele Beiträge je Abend gab, die zu lange dauerten, mussten wir einen Weg finden, wieder auf eine vernünftige Länge der Abende im TextLabor zu kommen, denn viele hatten weder so viel Zeit, noch die Konzentration, sich alle Beiträge anzuhören. Ursprünglich sollte ein TextLabor-Abend nicht später als 21:30 Uhr zu Ende sein, und da mussten wir wieder hinkommen. Auch wenn so nicht jeder an jedem Abend seinen Beitrag darbieten kann, ist es für die Beiträge auf jeden Fall von Vorteil, wenn die Zuhörer noch konzentriert sind und vor allem nicht bereits im Aufbruch begriffen sind, um den nächsten Zug zu kriegen oder müde, weil sie am nächsten Morgen früh wieder raus müssen.
Deshalb wurde die einleitende Musik auf vor 19:30 Uhr vorverlegt, die Anzahl der Beiträge auf 8-9 begrenzt und die maximale Dauer jedes Beitrags von 10 auf 8 Minuten verkürzt. Schnell zeigte sich, dass dies den gewünschten positiven Effekt hat.
Um mehr Zuhörer zu gewinnen, ist es nötig, den Unterhaltungswert der Abende zu steigern. Unterhaltsame Beiträge und eine spritzige Moderation kommen auf jeden Fall besser an und binden mehr Publikum als die von vielen zu Recht kritisierten “Depri-Texte”, die nun hoffentlich der Vergangenheit angehören.
Ein Highlight ist nun, die Auslosung eines der Beitragenden zum TextRitter bzw. der TextRitterin des Monats mit Urkunde.
Mehr Publikum bedeutet für jeden der Beitragenden, dass sein Auftritt mehr Würdigung erfährt. Deshalb auch hier nochmal die Aufforderung, jede Gelegenheit zu nutzen, Freunde, Familie, Bekannte und andere auf die Abende hinzuweisen und dafür auch die bereitgestellten Flyer zu Hilfe zu nehmen.
Wenngleich wir das TextLabor als offene Lesebühne verstehen, kann gerne experimentiert werden. Wenn es unterhaltsam ist, wird niemand etwas auch gegen andere Darbietungsformen haben. Ich warte immer noch auf den Moment, wo doch einer mal seinen Beitrag im Kopfstand präsentiert.

Im September 2016 mussten wir das TextLabor um eine Woche verschieben, weil uns die Räumlichkeiten nicht zur Verfügung standen.


Im März 2016 feierte das TextLabor Bergedorf sein 5 jähriges Bestehen. Man kann das für die offene Lesebühne als historisches Ereignis bezeichnen. Die Gründerin, Petra Klose wurde anfangs belächelt. Eine Bühne für Poetry-Slam wollte jemand daraus machen, aber Petra setzte sich durch und der Erfolg gab ihr Recht. Während überall Bühnen für Poetry-Slam entstanden, stellt das TextLabor Bergedorf auch heute noch etwas Besonderes dar.

Leider verstarb die Gründerin viel zu früh, aber ihr Erbe ging nicht unter, wir konnten ihre Ideen fortführen und sogar zu mehr Erfolg beitragen. Das Besondere am TextLabor sind seine Regeln: eigene Texte in Deutsch, keine Vorgaben hinsichtlich Vortragsweise oder Thema, keine Bewertung/Wettbewerb und eine eigene Königin der Texte. Auch wenn es sich einfach so ergeben hat, war es ein Segen, dass es so kam, denn so war es möglich, auch über Petras Tod hinaus diese offene Lesebühne mit Petras Ideen fortzuführen.

Inzwischen gibt es Spin-Offs, die Eidelstedter Poeten, die nach den gleichen Regeln am anderen Ende der S-Bahn-Linie alle 2 Monate tagen und andere.

Die Königin Charlene Wolff ist bundesweit unterwegs, und inzwischen Mitglied im Verband Deutscher Fotojournalisten. Da sie die Öffentlichkeitsarbeit für das TextLabor macht und sehr viele Artikel veröffentlicht, war das ein logischer Schritt. Die Interessengemeinschaft TextLabor Bergedorf kann ihr wenig Unterstützung geben, und so macht es Sinn, ihr Amt auf diese Weise auf etwas solidere Beine zu stellen. 2015 wurde sie sogar von der englischen Königin Queen Elisabeth II. in ihrem Amt anerkannt. Mehr dazu findet sich auch ihrer persönlichen Webseite http://koenigin-charlene.de

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Rita hat eine Gedenkseite für Petra eingerichtet:
Gedenkseite Petra Klose


Petra Klose 15.08.2014

Petra Klose 15.08.2014

Hallo Ihr lieben, alle Gäste und Akteure des Textlabors.

Wie die meisten wissen, hatte meine Mutter Petra, die Gründerin und gute Seele des Textlabor-B’s, vor eineinhalb Jahren die erneute Diagnose Krebs erhalten. Sie hat nie ein Geheimnis aus ihrer Krankheit gemacht und offen darüber gesprochen. Sie hat gekämpft, sie wollte leben und hat bis zum Schluss nicht aufgegeben. Leider war der Krebs, bei seiner Entdeckung, schon sehr weit im Körper verbreitet und hatte sich in Knochen, Kopf und Organen festgesetzt. Trotz Bestrahlung und zwei Chemos, gelang es nicht, den Krebs zu stoppen oder zu vernichten. Ich bin sehr stolz auf meine Mutter, auf das was sie hier geschaffen hat und dass sie trotz der Krankheit weiter gemacht hat, gekämpft hat, anderen Mut gemacht hat, aus sich heraus zu gehen und dabei immer sie selbst war.
Leider muß ich jetzt die traurige Nachricht überbringen, dass meine Mutter, zwanzig Jahre nach ihrer ersten Diagnose, am Mittwoch Abend den Kampf verloren hat. Der Krebs hatte sich weiter im Gehirn ausgebreitet, dies führte, zum Ersten, zum Verlust der Sprache und des Bewusstseins und schließlich zum Tode. Ich bin froh, dass sie es jetzt geschafft hat und friedlich, im Beisein ihrer Freunde, ohne Schmerzen eingeschlafen ist.
Wer meine Mutter kannte, weiß wie viel ihr das Textlabor bedeutet hat und mit wie viel Leidenschaft sie es betrieben hat. Wie auch viele von Euch finde ich, dass sie mit dem Textlabor etwas besonderes und einmaliges geschaffen hat. Leider wird sie ja nun nicht mehr Teil des Textlabors sein aber um ihr Andenken zu bewahren, habe ich einen Nachfolger gefunden. Es war ihr Wunsch, dass Volker Pripnow es weiter führt. Ich freue mich sehr, dass Volker, der Mann der ersten Stunde, der das Textlabor mit aufgebaut hat, sich bereit erklärt hat, dieses Erbe anzutreten. Er wird in Zukunft, mit der Unterstützung von Königin Charlene, das Textlabor weiterführen. Natürlich wird es nicht das Selbe sein, aber ich hoffe für alle, dass es trotzdem weiterhin viel Spaß und Freude macht.
Außerdem danke ich Ali Tirpan, der sich die letzten Jahre um die Website gekümmert hat und dies auch weiterhin tun wird, für seine Arbeit. Und natürlich danke ich auch Mike, dem Besitzer des Belami´s , dass er Volker und Charlene die Möglichkeit gibt, das Textlabor im Namen meiner Mutter weiter zu führen.

Zum Abschluss nochmal einen Dank an alle Mitwirkenden, Gäste und Akteure, möge das Textlabor noch lange bestehen !
Fasst Eure Gedanken in Worte und gebt ihnen freien Lauf !!!

Danke

Nils Klose 26.09.14


 

Auf ein Wort…
Mittwoch, den 16. Juli 2014
Für meinen Sohn bin ich nun auch noch unter den “Vampiren” gelandet, denn ich habe am Montag nicht ganz 600ml Blutfusion bekommen. Schmeckt nicht wirklich gut , aber dann habe ich zu Hause geschlafen, geschlafen, geschlafen, ganze 36 Std., nur mal im Halbschlaf was gegessen und getrunken, doch schöner hat mich das leider nicht gemacht.
Nun hoffe ich, dass ich endlich ein bisschen fitter werde und wenigstens die Augen nicht immer so schwer sind, ich keine Kraft habe, zu nichts Lust und nur meine Ruhe haben möchte. Das Einzige, was ich klasse finde, ich kann sorglos Milchreis mit Früchten und Vanillesoße (him, finde ich soo leeecker ) in mich rein schaufeln, da ich während des Fiebers und der Zeit, als mir der ganze Mund bei jeglichem Essen und Trinken schmerzte, abgenommen habe. Zum Glück ist das Fieber nun endlich weg und ich kann auch wieder alles essen, doch am Liebsten eben Milchreis, einfach herrlich! , Auch die Fingerkuppen sind nicht mehr so taub und schmerzempfindlich, so dass ich wieder damit tippen kann. Und ihr merkt es, es geht endlich auch mit der Homepage weiter.
Es gibt also genug, worüber ich mich freuen kann! Schon allein, weil ich in ein paar Wochen Geburtstag feiere und es ein riesiges Fest mit vielen, vielen lieben Menschen geben wird. So groß und besonders habe ich noch nie gefeiert, aber es muss diesmal sein, denn wer weiß wie viele Geburtstage es noch für mich gibt?! Ihr und ich wir hoffen noch so einige, aber wissen, wissen tut es keiner.
Nun werd ich noch ein bisschen geduldiger sein und fest daran glauben, dass ich mich bald besser fühle. Mit meinem Onkologe habe ich abgemacht, dass es bis zu meinem Geburtstag keine Chemo mehr gibt! Die Freiheit habe ich mir genommen, basta! Mit den Antikörper und der Fusion für die Knochenmetas geht es weiter, aber das ist nen Pups gegen die Chemo. Was mir schwer auf der Seele liegt, ist das neue Ergebnis des CT´s. Das Herz hat die jetzige Chemobombe verkraftet, die 1 Meta im Kleinhirn ist überraschender Weise weg, ABER all die vielen, vielen Metas im Hals, die sichtbar fast um den ganzen Hals herum sichtbar sind und die Meta im Magen, Fragezeichen, Fragezeichen und nochmals Fragezeichen! Naja-schauen wir mal. Zu einer, das wäre sowieso die letzte Chemo(!), lass ich mir nun ende August geben, dann wird 3 Wochen gewartet und es geht wieder ab in die Röhre, um zu schauen, wie das “Endergebnis” aussieht. Die Chemos (2 verschiedene, die 3 musste abgebrochen werden) sind alle ausgereizt!!!
Wie es weiter gehen soll??? Der Onkologe meint, da gibt es schon noch irgendwas, ich solle abwarten, ABER eines weiß ich, noch einmal mach ich diese Ochsentour nicht! Nochmal all die scheiß Nebenwirkungen und nicht mehr am Leben teil haben können, nein, dass kann es nicht sein und das will ich auch nicht! Nicht mit mir! Wenn es sein soll, dann geh ich selbst bestimmend, mit Achtung und Würde. Ich werde trotzdem weiter auf meine Art kämpfen, für jeden neuen Tag. Auch wenn sich das jetzt Beschissen liest, IHR wisst, ich gebe nicht auf, ich hab noch so einiges vor, ob als “Puhmuckel” (weil ich rote Haare Habe), “Vampir”( weil ich Blutfusionen brauche) oder “Verrückte” (eben die, die ich schon immer war).
So, ich denke nun ist genug berichtet. Ich lebe und werde leben und die Homepage steht nun an erster Stelle. Viele von euch werde ich an meinem Geburtstag sehen und den Rest von Euch Lieben und all ihr neugierigen Leser da draußen, vielleicht im September am Mittwoch, den 3. September zum “TextLabor B”.
Passt auf euch auf, lebt Liebe und gebt Liebe, denn nichts ist schöner und befreiender zu lieben und zu verzeihen.
Lasst Menschen die euch nicht gut tun, in Liebe gehen und ihr werdet tiefe Befreiung finden. Traut euch! Nicht nur ich hab dies selbst erlebt, auch wenn es sich noch so klugschei…….. anhört. Es stimmt! Nicht wahr liebe Freundin?
Bis bald,
Eure Euch sehr schätzende Petra.

 

Auf ein Wort…
Dienstag, den 2. Juli 2014
Leider, leider konnte ich meine eigene Lesung nicht halten, da ich mit hohem Fieber flach lag. Einfach schaaade, aber zum Glück hatte ich eine gute Vertretung für mich. Volker Pripnow  sprang für meine ausgefallenen Lesung ein und begeisterte das Publikum   mit seinem vielseitigem Programm. Danke alter Freund.
Ihr Lieben, ich werde meine eigene Lesung nachholen! Kai Schiffer vom “Mehrgenerationenhaus Billstedt”hat mir dieses Angebot schon gemacht. Vielleicht finden wir ja im Spätsommer/ Herbst einen neuen Termin. Auch Ihnen, Kai Schiffer, ein dickes Dankeschön für die zweite Chance.
Nun hoffe ich, dass es mit mir die nächsten Tage körperlich bergauf geht. Montag, den 7. Juli muss ich mal wieder in die “Röhre” CT. Drückt mir mal alle vorhandenen Daumen, dass nach all den Chemos keine neuen Metas sich in meinem Körper oder Kopf gebildet haben. Es wäre schon gut, wenn die vorhandenen Metas nicht gewachsen sind und toll wäre es, wenn sie sogar geschrumpft sind. Nach 19 Monaten Kampf gegen den Krebs wäre eine positive Nachricht sehr schön. Dann am Dienstag, den 8. Juli werde ich im Arztgespräch das CT. Ergebnis erfahren und wie es mit meiner Palliativmedizin weiter geht. Ich muss schon gestehen, ein wenig, ne ich habe viel Muffe vor diesen beiden Terminen. Sie entscheiden aufs Neue über mein Leben UND ich muss eventuell wieder neue Entscheidungen für mein Leben treffen! Tja, ein schwerer Weg, aber ich gebe nicht auf.
Kraft gibt mir die Vorfreude auf meine baldige große Geburtstagsfeier, denn da bin ich von meinem tollen Lieblingssohn, meinen alten, guten Freunden und vielen, vielen anderen lieben Menschen umgeben, die ich ins Herz geschlossen habe  , ja und die mich alle schätzen, lieben und mir viel Zuspruch, Kraft, Hilfe und immer wieder neuen Lebensmut schenken.
Danke Euch allen und ich freue mich auf jeden Einzelnen von Euch. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Sonne lacht und das es ein schönes aufregendes, fröhliches Fest wird mit Musik, Lyrik u.u.u.u. ?  
Da ich, sollte es doch mit Chemo weiter gehen soll, werde ich im Juli und August mich verweigern. Ich möchte mich erholen, mal wieder so was wie schönes Leben haben und endlich die “Hompage” vom “TextLabor B” auf den richtigen Stand, also Juni 2014 zu bringen. Das sind meine Hoffnungen und Ziele für Juli/August.
Also drückt mir zwischendurch mal die Daumen, das es die nächsten Wochen mir blendend geht, ich alle Vorbereitungen für meinen Big Party schaffe u.u.u..
Bis dahin Euch die allerliebsten Grüße, ich freue mich riesig auf Euch, bleibt gesund, lebensfroh und nimmt nicht alles so ernst, besonders Euch nicht. Ich nehme mich tagtäglich  auch mehrfach auf den Arm und was soll ich Euch schreiben, mir geht es prima damit.
Eure ergebene Petra
PS.: Vom 7.& 8. Juli werde ich Euch wohl demnächst berichten. OK?
Auf ein Wort…
17. Juni 2014
Liebe Leser,
vor 2 Stunden ist der Pastor B. gegangen, mit dem ich begonnen habe, regelmäßige Gespräche zu führen. Ich bin sehr angetan von ihm, denn dass ich von den anwesenden Freunden den Sarg bemalt, beschrieben haben möchte, dass gelesen, musiziert werden soll und und und, dass er sich das gut vorstellen kann, finde ich einfach toll. Ja, die Kirche öffnet sich für Neues! Wir – sollten alle den Mut dazu finden. Ich bin kein Kirchengänger, aber ich glaube an eine Hörere Macht, Schutzengel, Gott oder wie auch immer der Name in anderen Religionen heißt, diesen oder diese Art von Glauben habe ich nicht erst seid meiner unheilbaren Erkrankung, der Todesnähe die dadurch immer da ist, nein, ich tue es schon sehr lange! Neugierde trägt überraschende Früchte! Danke liebe Neugier und Wissensdurst  in mir, alles verstehen zu wollen. Danke für all diese Bereicherungen, auch wenn sie oftmals Schmerzen in mir hervor rufen und tiefe Trauer.
Ach, ihr Lieben eigentlich wollte ich nur kurz los werden, dass ich mir letzte Woche bei dem tollen Sonnenschein die Freiheit genommen habe und Urlaub auf meiner Terrasse/Garten gemacht habe und mich absolut sauwohl dabei gefühlt habe.
Nun muss ich mich aber endlich an die Vorbereitung meiner “Lesung am Dienstag, den 24. Juni” setzen, ABER DANN geht es endlich mit der HOMEPAGE los. Mir juckt es in den Fingern. 3 Bombastische “TextLabor B” Abende, das müsst ihr erfahren. UND uns Charlene hat in ihrem Reha Aufenthalt ein “TextLabor B” on Tour veranstaltet. Dies mit viel Erfolg! Tja, Charlene ist mit Leib und Seele die “Königen des TextLabor´s B”, der “Texte” auch on Tour, egal wo!
Das war es für heute, bedacht seid ihr alle mit lieben Grüßen und königlichem Dank.
Eure wie immer ergebene “Königin Mutter” Petra die ??????? Erste, Beste, Einzige, wer weiß das schon so genau 😉 ?
Bis bald, würde mich mal über eine Nachricht im Gästebuch freuen und drückt mir mal für Donnerstag – Chemotag – und dem dann darauf folgendem MRT. Lasst uns hoffen, es ist wie es war und es gibt keine neuen Metas irgendwo.
Danke, ihr Lieben!!!!

 

Hallöle liebe Fan-Gemeinde,
 🙁 es tut mir aufrichtig leid, dass es hier mit der Homepage nicht wirklich weiter geht, aber ich habe schreckliche Monate hinter mir, in denen ich absolut keine Kraft hatte mich an die HP. zu setzen. Ich hatte den PC. zwar mit im Krankenhaus, aber durch die große Menge an Schmerzmitteln etc. war ich nicht wirklich anwesend auf diesem Planeten. Nun geht es langsam besser. Ich habe wieder Hoffnung und ich bin schon ganz aufgeregt, wie das nächste “TL” am Mittwoch, den 4. Juni wird. Leute, es hört sich schon übertrieben an, aber die “TextLabor B” Abende sind der Knaller. Im Mai war es so genial, abwechslungsreich und die Texte mit hohem Niveue, dass der Saal mehrmals bebte! Echt! Und mir kam so viel Liebe, Anerkennung entgegen, das ich für diese Stunden, wie Phönix aus der Asche, den Abend problemlos, gar schwebend moderierte. Habt riesen Dank! Ich freue mich auf Euch, auf neue Gesichter, Texter und tobende Zuhörer.
Wenn es mir weiterhin besser geht setze ich mich endlich an die Homepage. Ich bemühe mich! Echt! Eure ergebene kämpfend Petra, Mutter vom “TextLabor B”. 😡
Über eine Rückmeldung würde ich mich riesig freuen.
Eure Petra
Auf ein Wort…


12. April, 28. April und 29. Mai 2014

 

Hi liebe TextLabor B Fans,

ja, mich und die Homepage von “TextLabor B“ gibt es noch, doch der Krebs bestimmt augenblicklich wie mein Leben, der jeweilige Tag, verläuft. Leider nicht so, wie ich es mir wünsche! Stehe neben mir, bin unkonzentriert, unlustig und fühle mich hilflos, scheine dem Krebs mit all seinen Begleiterscheinungen ausgeliefert zu sein. Das sich Wasser in der Lunge gebildet hatte, habe ich Euch wohl schon berichtet, der Reizhusten wurde immer mehr und das Wasser war zwischenzeitlich in den Bauch verlagert, dann war es im Rippenfell und ich hatte innerhalb kürzester Zeit 4 Kilo zugenommen. Fazit – ab ins Krankenhaus! Aus einem nur angestrebten Tag Aufenthalt wurden drei Tage mit zwei Punktionen und einigen unangenehmen Tagen danach.
Es fällt mir echt schwer, dass ich erst in 4 Monaten weiß, ob die Chemo, anschlägt, denn in den letzten Wochen merke, spüre, ertaste ich nur neue geschwollene Lymphknoten, was mir Angst macht, enorm viel Kraft und Zuversicht raubt. Nur 10 Tage vergingen und ich musste wieder von einer Stunde auf die Nächste, ab ins Krankenhaus. Sechs Tage rasende Kopfschmerzen trotz Tabletten war meinem Onkologen zu viel! Nun liege ich, vollgepumpt mit Schmerzmitteln hier und habe eigentlich nur das Bedürfnis zu schlafen. Schrecklich! Und die Tage laufen nur so dahin! Ich möchte heim! Ich möchte in meinen Garten! Ich möchte lange Spaziergänge! Ich möchte wieder klar denken! Ich möchte keine Zudröhnung mit Schmerzmitteln!
Ich möchte, möchte……, aber ich bin – oder fühle mich – ausgeliefert.
Die Medikamente, die befallenen Lymphe sammeln Wasser in der linken Gesichtshälfte an, in den Beinen, am Bauch, dies in einem rasenden Tempo. Schaue ich in den Spiegel, sehe nicht ich mich, sondern eine befremdliche Frau. Einfach schrecklich! Da ist es schwer die Petra zu finden, die, die ich tief in mir noch bin, die, die Welt umarmt, dankbar und demütig ist. Die, die beim “Textlabor B“ nur so von Energie und Lebensfreude durchströmt wird, die, die von Euch so viel Zuspruch und Liebe erhält! Tja, die suche ich, dieser Tage zu oft! Doch nun genug! Ich weiß, dass Ihr mir nicht böse seid, dass ich mit der Berichterstattung auf der Homepage nicht weiter komme, aber mich stört es, denn Ihr habt es verdient und wenn ich dabei bin tut es meiner Seele gut.

Die Wochen vergehen wie im Fluge und ich scheine nicht auf die Beine zu kommen, obwohl ich all die Tabletten, die sie mir im Krankenhaus gaben abgesetzt habe. Die Begleiterscheinungen waren entsetzlich und!? Oh Wunder,ich habe keine Kopfschmerzen! Die meiste Zeit aber schlafe ich, mein Gehen ist ein Schleichen und Schnaufen, Treppen sind schwer zu meistern und so weiter und so fort. Schön ist, mein Sohn hat ein wenig Zeit für mich. Endlich schaffen wir es zum Beerdigungsinstitut und Traueroase um meine Wünsche für die Beerdigung fest zu legen, zum Beispiel einen bemalten Sarg, Musik und Texte von geliebten „TextLabor B“ Autoren und und, eben typisch Petra. Bei aller Schwere ihr Lieben, dieses Regeln, Planen, darüber reden tut gut, und auch der Spaß kommt nicht zu kurz, denn noch bin ich da und ohne Ironie ist auch der Tot nicht gut zu verkraften. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen meinen baldigen “60zigsten Geburtstag“ zu erleben, zu feiern. Also bitte nicht vergessen liebe Gäste. Auch Ihr nicht geladenen „TL“ Fan ́s, verschwendet gerne einen Gedanken an mich, auch wenn Ihr nicht unter den geladenen Gästen seid. Ich sende Euch ein Dankeschön zurück.

Am Freitag, den 15. August knallen die Sektkorken, scheint die Sonne, gibt es Musik vom Feinsten, ausgefallene und freche Texte, die „TL“ Königen gibt sich die Ehre und wir werden schmausen bis wir nicht mehr können, hmmmmm.
Ich freu mich!
Leute, die Sonne scheint und es ist ein Wunder geschehen, denn seid ein paar Tagen bekomme ich Entwässerungstabletten, ich sehe mir selbst immer mehr ähnlich, ich habe wieder Puste, kann in die Knie, Treppen ohne schnaufen steigen und und und. Meine Stimmung steigt, ja und das Tollste, endlich glaube ich es auch tief in mir, ich siege, ich bleib noch ein wenig länger auf dieser Erde, endlich ist echte Hoffnung in mir. Wenn die Chemo, die Antikörper und die Knochenfusionen die jetzigen Nebenwirkungen haben, dann werde ich damit leben lernen und leben, freudig leben. Danke Gott und all ihr Schutzengel um mich herum und ihr lieben Menschen, die Ihr mich tragt. Mein Garten, der Teich und die Terrasse sind endlich wieder sichtbar und benutzbar. Herrlich! Das war wichtig für mein Wohlbefinden, das brauchte ich zur Genesung. Nun können mein kommender Besuch und ich ihn genießen. Was will ich mehr?
Ja, stimmt! Endlich die „TL“ Rückblicke schreiben. Es ist schon peinlich zu erwähnen, aber es gibt immer noch Steigerungen! Der April war schon so umwerfend, aber der Mai war der Knaller ! Einfach sagenhaft! Ehrlich, der Saal bebte ein paar Mal. Ich schreib ́s Euch,oder ne, kommt und macht mit, denn es kommt der Tag da wird vor Begeisterung auf den Tischen getanzt! Ich sags Euch!

Jetzt am Mittwoch, den 4. Juni öffnet „TextLabor B“ wieder die Türen. Schnappt Euch Texte, Eure Lieben und lasst Euch mit einem Lächeln von mir begrüßen. Bei uns tobt das Leben. Gehabt Euch wohl, seid nett, besser noch, lieb zueinander,

Eure ergebene Petra.


 

Das Textlabor hat im Juli und August Sommerpause, da im “BeLaMi” wieder die beliebten “Gartenlesungen” sind.
Wir beginnen mit “TL” in alter Frische am Mittwoch, den 3. September 2014 pünklich um 19.30 Uhr. Ich freu mich auf Euch und wünsche Euch allen einen traumhaften, erholsamen, sonnigen, fröhlichen, ja zauberhaften Sommer!!!
Auf ein Wort…

 
Donnerstag, den 5. März 2014
Hi ihr Lieben,
die Sonne lacht und ich bin gedanklich immer noch beim gestrigen Abend. Ihr habt mich so reich beschenkt, es ist unglaublich. Ihr habt mich mit liebevollem Wohlwollen, bunten Blumen,  , prima Texten, ironischen Sprüchen, mitreißender Musik  , einem Pokal zum 3. “TextLabor B”Jubiläum, Liebe, Lob und Anerkennung überschüttet, dass ich Euch schreiben kann, ich bin so gestärkt, dass ich mit einem Lächeln und viel positivem “Trotz  ” gegen den Krebs, am kommenden Donnerstag die neue Chemo beginne.
Ihr alle seid wundervoll! Tausend Dank und habt schon mal viel Spaß beim Lesen und den Fotos schauen von Charlene Wolff  . , unserer wiedergewählten Königin und fixen Texterin! Danke meine Getreue
Bis bald, genießt auch Ihr die Sonne und tankt viel, viel Energie plus Lebenslust und Vitamin D für Eure vielleicht schon morschen Knochen, denn wir Norddeutschen sollen viel zu wenig von diesem Vitamin D in uns haben.
Dies und einiges mehr wünscht Euch von Herzen  Eure, wie immer sehr ergebene und heute leider auch mal ein wenig alberne Petra, die nicht so fix ist , aber Euch mit diesen lustigen Bilderchen, oder was meint Ihr, ebenfalls ein bisschen Farbe in Euren Alltag bringen möchte.
Leider habe ich immer noch diesen 10 Jahre alten PC der mir das Leben schwer macht mit seiner Spackerei, aber der “Rückblick” vom März wird von mir als nächstes in Angriff genommen! Versprochen!
Wer den Zeitungsbericht lesen möchte, der braucht nur hier drauf zu klicken und der Artikel erscheint.
Bleibt mir treu,
Eure Petra

 

  Auf ein Wort...

 
 
Montag, der 24. Februar 2013
Euch meine Lieben ein fröhliches, sonniges Hallölle !
Meine OP. habe ich mal wieder gut weg gesteckt und trotz aller Widrichkeiten bin ich guter Dinge, denn da ich nun schon 4 Wochen absolut keine Dröhnung bekommen habe, erhole ich ich zusehens. Endlich wache ich früher auf und fühle mich auch fit und kräftig genug um auf zu stehen! Es ist herrlich! Heute bin ich mit einer Freundin 1 Stunde gelaufen, habe eingekauft und ne knappe Stunde wieder heim. Leute, dass Tollste war, es ging erstaunlich flott UND man beachte, ich habe nicht wie eine alte Dampflok geschnauft, nach Luft geschnappt. Verzeiht, ich finde das “ober-Affen-Geil”. Von daher ertrage ich nun auch gelassen die Tage, bis ich erfahre, was für ein Krebs DAS ist. Ich sammle Kräfte um demnächst wieder den Kampf gegen den Krebs zu beginnen, zu siegen. Sollte mein Dokter mich zum Gespräch bitten werde ich sagen:
“Aber erst nach dem “TextLabor B” Jubiläum!” Basta! Diese Freiheit nehme ich mir!”
Bitte den folgenden Termin in jeden Kalender eintragen.
Am Mittwoch, den 5. März feiern wir mit dem “TextLabor B” das dritte Jubiläum und ich bin verdammt stolz darauf.
Also meine Lieben, packt Eure Sachen, Eure Partner, Kinder, Oma, Opa ein und lasst uns die Sau raus lassen. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, diesmal bin ich wirklich dabei. Habt noch schöne Tage und dann bis zum 5. März, spätestens um 19.30 Uhr.
Mit ganz lieben Grüßen, Eure ergebene Petra
  Auf ein Wort...

 
Montag, den 10. Februar 2014
Sorry liebe Leser,
dass in dem Bericht vom 4. Februar so schrecklich viele Schreibfehler waren! Ich hoffe, ich habe sie nun alle gefunden und verbessert?!
Mein Sohn meinte gestern zu mir, weil ich so unkonzentriert war und deshalb auch sehr ungnädig mit mir selbst war: “Ach, meine kleine Mamschimam, dein Gehirn bekommt momentan zu wenig Sauerstoff! Nimm´s hin, ich kann damit leben! Komm mal her und lass dich in den Arm nehmen. Ich bin sooo stolz auf dich, alles wird wieder gut, du schaffst es schon! Hdl.” Er hätte mich stundenlang im Arm halten können. Leute, das tat mir rundum gut und ungefragt küllerten mir Tränen übers Gesicht. 
Tja, erst pflegte, lobte, tröstete, unterstützte ich mein Kind um ein selbstbewußter, erwachsener Mann zu werden und NUN tröstet er meine Seele. Es macht mich stolz, aber ich finde, ICH BIN NOCH ZU JUNG, um schon so abhängig zu sein!  Ich habe noch so viel vor und stecke voller Ideen und Wünschen.
ICH WILL LEBEN, basta!Am Dienstag, den 18. Februar habe ich nun meinen OP Tag, also somit danach auch genug Zeit um mich zu erholen und am 5. März mit Euch gemeinsam das
3 Jubiläumsjahr vom “TextLabor B”
zu feiern.
Natürlich mit Pauken und Trompeten. Volker Pripnow kann es schon gar nicht mehr erwarten, mir seine fiesen Texte über mich um die Ohren zu schleudern. Also Ihr Lieben, bringt Taschentücher mit!!!!!
Gehabt Euch wohl, ich freue mich riesig auf Euch,
habt sprühende Schreibanfälle und bleibt alle gesund
Eure ergebenste Petra

 


 

  Auf ein Wort...Dienstag, den 4. Februar 2014

Hallo meine lieben “TL.” Freunde von nah und fern,
heute möchte ich Euch ein wenig von meiner “Krebs Odyssee” berichten, die nun schon 11 Monate so geht. Ihr wisst, ich bin tapfer, ich kämpfe, ich jammere und bemitleide mich nicht, ich gebe auch nicht auf, aber es wird mir wirklich langsam zu viel! Immer wieder gibt es was Neues! Ich weiß, ich werde nie wieder gesund, doch wäre es nett, wenn ich noch ein wenig erträgliche Zeit mit meinen tollen Freunden und Euch lieben Fan´s verbringen dürfte. Meine extreme Müdigkeit, das schnelle Erschöpft sein, die ewigen Arztbesuche verkürzen meine Freizeit enorm! Manchmal könnt ich heulen, aber es ist wie es ist, da hilft auch kein Jammern. Stellt Euch vor – ICH – die immer alles alleine macht oder zu mindestens helfend mit macht, muss jetzt oft sauber machen und einkaufen lassen, was mir schon sehr schwer fällt, aber was ich auch sehr dankbar macht, das ich von so lieben Menschen umgeben bin. Danke an ALLE die Ihr mir nah seid! Auch Euch, die Ihr mir gedanklich Kraft, Liebe, Zuversicht u.u.u. sendet!
Am Mittwoch, den “TextLabor B” Tages muss ich ins Krankenhaus zum Vorgespräch und Untersuchung, da meine linke befallene Halsseite total verhärtet, verknotet ist und oberhalb ein sehr dicker harter länglicher Knoten äußerlich hervortritt! Das Ganze schmerzt auch ab und zu und stört! Hinzu kommt, dass das linke Auge und die linke Wange geschwollen ist. Kein Arzt hat ne klare Antwort! Ich sehe nur 1000 ?????
Rechts sind nun auch vergrößerte Knoten und als Krönung oben drauf habe ich nun auch noch Wasser im rechten Lungenflügel, was im Dezember beim CT und MRT noch NICHT war. Wie schon geschrieben, kein Arzt kann mir sagen was das alles zu bedeuten hat!  Seid der Feststellung, das ich wieder Krebs habe, ist alles, aber auch alles A-Typisch bei mir, nichts wirklich klar, eben mal wieder – typisch Petra! Scheiße, Mist und Schitt. Ich würde so gerne heulen, toben und die Welt verfluchen, aber selbst dazu bin ich zu schlapp UND ich will ja den Krebs besiegen, den Kampf gewinnen!
Könnt Ihr Euch das vorstellen? In all den Monaten war ich wohl 20 Mal in der Röhre, hatte 2 OP.´s, mit bestimmt an die 30 zig verschiedenen Ärzten gesprochen, plus mindestens doppelt so vielen Schwestern, Pflegern, die mir Blut abnahmen, Gift spritzten, Daten aufnahmen, mich bewirteten oder, oder. Hab ertragen in x Krankenhäuser zu fahren, um immer den schnellsten Termin für CT, MRT, etc. zu bekommen. Habe mir tapfer mein Kleinhirn wegen der Metas bestrahlen lassen und auch da war mein positives Denken und Selbstsuggestion hilfreich, denn ich habe sie ohne Nebenwirkung überstanden und ich stolpere und falle nun auch nicht mehr wie so´n Brett auf die Erde, aber… ach, darüber schweige ich, denn den Schaden hatte ich schon immer, bloß nicht so ausgeprägt! Tja, Ihr Lieben, Ihr habt es ja miterlebt, Eure wohl erzogene Petra  war zu 99% nett zu allen und verteilte viel Lob an die Menschen, die herzlich, aufmerksam u.u.u. waren.
Ich ertrug ohne zu murren die Chemo mit all den beschi….. Nebenwirkungen, bat noch auf dem OP. Tisch bei der Nieren-OP., mir bitte, bitte keinen Katheter nach draußen zu legen, was Gott sei dank erhört wurde. Im neuen Jahr begann ich tapfer die blöde Tabletten Chemo und beschwor all meine inneren Heilungskräfte, dass ich KEINE riesigen, rauen Hände und Füße bekomme, aber vergaß, dass ich auch keine tauben Fingerspitzen und taube Fußsohlen bekommen wollte, aber daran denke ich, wenn es mit der Tabletten Chemo wieder anfängt, denn momentan ist Pause angesagt. Jetzt hat die Entnahme der Gewebsprobe und die Wundheilung Vorrang
So, nun muss ich mich sputen und zum Urologen, heute Abend früh ins Bett um zur nachtschlafender Zeitmorgen früh auf zu stehen, ins Krankenhaus zum Vorgespräch zu fahren, heim, mich erholen UND EUCH ab 18.45 Uhr zum “TextLabor B” frisch, frei und fröhlich zu begrüßen. Also, ich bin da! Kommt und wir öffnen die “Wundertüte der Texte” !
Ich freu mich, bis dann
Eure Euch schätzende Petra
Meine lieben Leser,
ich wünsche Euch allen ein frohes, erfolgreiches, kreatives und gesundes Jahr.
Ich habe an Euch alle, die auf die Bühne kommen wollen eine große Bitte. Kenner wissen, “TextLabor B” ist in Hamburg und Umgebung mittlerweile sehr bekannt und beliebt. Es reisen Interessierte sogar aus Norderstedt, Bargteheide und Lüneburg an, was mich echt stolz macht aber ich nun auch vor dem Problem stehe, dass oftmals über 10 Leser anwesend sind.
Ihr wisst, ich möchte keinen nach Hause schicken, ohne dass er auf die Bühne durfte. Der Abend sollte aber auch nicht zu lang werden. Um 22 Uhr möchte ich “TextLabor B” beenden. Danach können sich Zuhörer und Akteure gerne noch ein Bier oder anderes gönnen und sich austauschen, denn auch das ist mir wichtig! Für Lob, liebevolle Kritik sind wir Akteure offen, denn das gehört dazu, um sich, sein Schreiben weiter zu entwickeln, nicht wahr?!
Damit weiterhin alle zum Vortragen kommen, wird die Lesezeit von 10Min.  ab so fort auf 8Min. gekürzt!
Wenn jemand etwas mehr zu erzählen hat, drücken wir ein Auge zu aber nach genau 10 Minuten wird ein Tusch eingespielt, der dann das Ende signalisiert und den imaginären riesig-langen Haken erscheinen lässt, der den Vortragenden dann von der Bühne zieht!
Viele von Euch, die das Problem mit erlebt haben, unterstützen mich dies bezüglich schon ganz selbstverständlich. Sie bringen Texte von unterschiedlicher Länge mitJa, manchmal ist es dann sogar nur ein 3 Min. Text, denn auch ein noch so kurzer Text kann uns Zuhörern berühren, uns etwas sagen oder uns zum Schmunzeln bringen.
So, dass lag mir am Herzen und ich hoffe, Ihr Unterstützt mich weiterhin so toll, denn Ihr wisst, Ihr bringt den Erfolg, die Beliebtheit, die Abwechslung u.u.u.u. , daaaanke!
Eure ergeben Petra.

  Auf ein Wort...

 

Sorry, meine treuen und lieben Menschen da draußen!
Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins Neue Jahr gekommen und seid frischen Mutes Eure Vorsätze für 2014 an zu gehen. Ich bin dabei, ich mach mit!
In den letzten 2 Adventswochen verlor ich völlig unerwartet alle meine Wimpern! Warum erst jetzt? Dies Verunsicherung, etc. breitete sich in mir aus.
Außerdem habe ich links sehr oft ein sehr dickes geschwollenes Auge. Leute, dies raubt mir nochmals ein Stück Weiblichkeit, da nutzt es auch nicht zu hören, die wachsen ja wieder. Ja, aber jetzt sieht es Scheiße aus! Entstellt und macht mir abermals klar, wie augenblicklich, vergänglich mein Leben ist, dass ich nie wieder gesund werde und immer damit leben muss, dass der tückische Krebs irgendwo wieder ausbricht. Ihr wisst, ich bin keine Schwarzseherin, aber seid 10 Monaten wird mir verdammt viel abverlangt und ein Ende ist nicht in Sicht! Tja, und dann, nach einem wunderschönen Heiligabend zeigte mir mein Körper, dass ich mir die letzten Wochen zu viel zugemutet hatte. Er schickte mir meine alt bekannten Dämonen, es ging nichts mehr, nichts mehr, rein gar nichts mehr. Zum Glück weiß ich, dass Ihr mir mein “faul sein” zugesteht, dass das mit meiner Homepage eben dauert. Dafür danke ich Euch sehr.   Nun werde mich auch gleich an den lang ersehnten Rückblick vom Dezember setzen, darauf hoffen, dass mein “Ali” Zeit hat und Ihr in den nächsten Tagen alles nachlesen könnt.
Habt dank für all Eure guten Wünsche über die ich mich verdammt doll gefreut habe.
Jetzt freue mich wie Bolle auf Mittwoch, den 8. Januar zum ersten “TL” in diesem Jahr. Marius der Teufelsgeiger, Arne und Volker ebenfalls. Wir lassen es mit Eurer Hilfe so richtig krachen.
Habt eine schöne Zeit, bleibt gesund,
Eure ergebene chaotische (oder )
Petra

 


 

Auf ein Wort…
 

Sonntag, den 1. Dezember 2013

…bevor ich mal wieder beichten muss, wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen einen geruhsamen, schmusigen ersten Advent.

Bei mir muss nachher mein über großer Teddy dafür her halten. Was tut man nicht alles für ein wenig Wärme?!

So, nun zu meiner Beichte, nein eigentlich wiederholten Entschuldigung, dass die Fotos vom November Abend fehlen, sorry! Irgendwie ist dies nicht mein Monat gewesen! Ich grüble nicht, aber es arbeitet etwas in mir, dass mich lahm, müde, ja sehr erschöpft, so dass alles dauert, dauert und dauert. Langsam wie eine Schnecke und müde, müde. Ich denke, erst jetzt nimmt meine Seele war, der Tod ist und bleibt trotz jeder Therapie nun mein Begleiter. Das ist scheiße, ungerecht, das haben mein Sohn und ich nicht verdient, nicht nach all den Jahren des…….. . Ich will erleben wie er seinen “Meister” mit 1 macht und seine Kreativität noch mehr ausleben kann. Ich will erleben, wie er sich endlich in die richtige Frau verliebt und nur auf Wolke sieben schwebt UND das allerwichtigste, mein größter Traum, ich will OMA werden!!!! Das wäre mein größtes Glück!!!! Dann würden alle Glückshormone den Krebs vernichten, da bin ich mir ganz sicher, aber die ewigen Hiobsbotschaften zermürben meine Kraft. Trotzdem zwinge ich mich jeden Tag zu wichtigen Dingen. Ja -, Ihr habt ja Recht, in der Zeit wo ich Euch das hier schreibe, hätte ich mich auch an die Fotos setzen können. Doch ich gestehe, das los zu werden musste eben sein.Leute, ich will KEIN Mitleid, aber diese Zeilen beruhigen mich, tun mir gut, denn Ihr, das “TL. B” seid Antrieb, dem Tod trotzig den Vogel zu zeigen.
Meine Lieben, könnt Ihr das Warten müssen verstehen? Ich bin mir sicher !!! Das Thema Tod ist in mir und um mich herum gerade mein Leben, sorry.

Nun auf in einen neuen Monat, es kann nur besser werden wenn man es will und ich will, da bin ich sehr eigen.

Habt auch Ihr den Mut zu Euch selbst, es ist so spannend und befreiend. Also los, wenn nicht jetzt, wann dann???? Das Leben gibt es nur auf Zeit.
Gehabt Euch wohl, in alter Frische am 4. Dezember.

Eure Petra

P.S. Nun geht´s an die Fotos! Ehrlich!

 

Auf ein Wort…
Montag, den 25. November 2013
Hi meine Lieben!!!
Ich weiß, Ihr wartet schon sehnsüchtig auf den Rückblick vom “TextLabor  B” Abend im November. Ich habe wirklich schon ein schlechtes Gewissen aber meine Seele hängt momentan ein bisschen durch. Kann mich nur sehr schwer konzentrieren. Es ist nicht der berühmte “Herbstblues”, neeeeein, es ist dies in der Luft hängen mit meinem Krebs. Er will nicht weichen, schei….. . Nach dem CT  kommt jetzt nochmal ein MRT/Kopf und Hals. Am Hals kann ich die Metas ertasten, aber was da nun noch immer im Kopf ist (ich hoffe ja, es ist immer noch sehr viel schlaue Gehirnmasse, gefüllt mit Kampfgeist  drin), dass erfahre ich am Freitag, den 13. Dezember – toller Termin. Zum Glück bin ich nicht abergläubisch. Aber die Angst in mir wird größer! Ich hasse es, ausgeliefert zu sein. Ich wünschte, ich könnte über viele, viele Stunden heulen, wehklagen, toben, wüten, aber ich bin wie gelähmt, wartend auf die neue Botschaft – kämpfen oder akzeptieren!?!?
Nein, ich werde kämpfen, ganz gewiss!!!! Momentan nur, schützt mich meine Seele, verzeiht.
Ich arbeite heute noch weiter am PC und hoffe, die Erinnerungen erfrischen meinen Geist. Leute, es huschte eben ein ganz, ganz zartes Lächeln über mein Gesicht und diese Zeilen schwirren in mir.
In uns
wird alles so geregelt,
wie unsere Seele es
verkraften kann.
Seid alle ganz lieb gegrüßt, bis zum 4. Dezember dann,
wir sehen uns! 
Petra

 


 

Auf ein Wort…
Freitag, den 15. November 2013
Ach Ihr Lieben,
nun ist schon wieder der halbe Monat um und ich lasse Euch schon wieder warten. Es passiert mit mir, und um mich, einfach zu viel!!!! Zum Glück zehre ich noch vom letzten “TextLabor B” Abend!!! Leute es/Ihr wart gandios. An die 50zig liebe Menschen haben den Raum, den Abend zum Beben gebracht, einfach irre. Und haltet Euch fest, am Dienstag bekam ich eine “Gratulations Mail”, denn, man stimme den Posaunenchor an, es wird gelobpudelt über uns. Wir/Ihr, also mein  “TL” und Ihr liebe Autoren/innen werden auf anderen Lesungen gelobt.  Tja, ich hab´s doch Tatsache geschafft, schon zu Lebzeiten  in aller Munde zu sein. Ich danke Euch allen von ganzen Herzen dafür. 
Nun aber zu dem, warum Ihr leider wieder warten müsst. Ich mache schon ne irrwitzige Zeit durch, und ich kann immer nur wieder dankbar sein, dass ich das Leben, meine schwere Krebserkrankung und die Planung für mein Ableben mit sehr viel Humor nehme und die Meinen um mich herum auch. Tja, bei allem, voran man da bei denken muss, kommt der Löwe in mir durch (hat ne liebe Freundin mir so gesagt  ), der der alles organisiert, der, der alles bis ins kleinste plant, der der halt nichts wirklich dem Zufall überlässt, außer eben nur dem unausweichlichen Tod, wenn er dann meint, es wäre für mich so weit. Aber liebe Leute, auch wenn`s nicht wirklich berauschend für mich aussieht, noch halten mich tausend Pläne vom Gehen ab. ICH BLEIBE NOCH LANGE! Basta!!!!
Am Montag haben mein Sohn Nils und ich mir ein Hospiz angeschaut und berichtet bekommen, wie das da so abläuft, wenn ich irgendwann den Schritt dorthin antreten muss. Ich finde es eine tolle Einrichtung und es gibt mir und den meinen ein beruhigendes Gefühl, dort Achtungs- und liebevoll und in Würde, in den letzten Stunden meines Lebens begleitet und aufgehoben zu sein. Stellt Euch vor, selbst wenn ich zu Beispiel meinen Sessel dort haben möchte, steht dem nichts im Wege, Wunschessen, ein duftendes Bad mit Massage und einem Gläschen Wein, aufstehen, frühstücken wann man will (geil, ich kann Nachtmensch und Langschläfer bleiben) und und und ist dort gegeben. Da kann man doch nur dankbar sein, dass es solche Einrichtungen und die dazu gehörigen lieben, nette Menschen gibt, die das ermöglichen! Klar, der ein oder andere unter Euch möchte dies hier wohl nicht lesen oder findet es makaber, für mich aber gehört Leben, Glück, Liebe, Krankheit, Schicksalsschläge und der Tod zum LEBEN. Ich finde es schon verdammt beschießen, wenn ich das mal so schreiben darf, zu wissen, ICH werde nie wieder gesund, aber soll ich deswegen mit dem Leben hadern, mich verkriechen, heulen? Neeee, denn das darüber reden befreit Nils und meine Freunde, ängstlich zu verstummen, verunsichert zu sein, nicht zu wissen, wie sie mit mir und der Krankheit um gehen sollen!? Nein — wir wollen lachen, albern und malen uns aus, wie wir meine Ideen in die Tat umsetzen, eben verrückt, bunt, fröhlich, eben ganz anders, typisch Petra  .Halt so bunt, frech, abwechslungsreich, – und- mit besinnlichen Momenten, wie mein “TextLabor B” ist, ich es bin.

Natürlich will ich nicht verheimlichen, dass die Besichtigung des Hospizes auch etwas makaberes hat, denn optisch und innerlich bin ich dem Leben so nah, dass das Ganze schon etwas sehr “irr reales” hat. Es mich innerlich schon aufwühlte, denn hinzu kam, in der letzten Woche fühlte ich mich ziemlich krank, als steckte ne Erkältung in mir. Einfach krank!
Doch gestern brachte mich ein sehr langer, flotter Spaziergang in der schönen Herbstsonne mit einer alten, lieben Freundin wieder ins Gleichgewicht.

Tja, am Dienstag, den 19. November drückt mal alle, wenn Ihr könnt die Daumen, denn dann gehts zum CT von Kopf bis zu den Zehen, um zu schauen, ob die Chemo was gebracht hat oder?????? Ich sags, ich habe eine Scheiß Angst davor . Ich will keine Metas mehr!!! Nicht im Kopf, nicht in den Lymphknoten, nicht im Magen und erst recht nicht in der Niere!!!!! Mir reichen die in den Knochen! Alle anderen will ich vernichtet haben. Basta!!!! Mich ruft das Leben, das “TL”, IHR und außerdem will ich Oma werden , dass soll kein Traum bleiben.

Also meine Lieben, ich denke an Euch und setze mich sofort ans Schreiben für den Rückblick, wenn meine innere Stimme sagt:”Komm Alte, jetzt ist die innere Ruhe optimal, heute gibt es keine Ausrede, also ran an den PC.”
Habt alle ein zauberhaftes, prickeldes Wochenende, zeigt Euren lieben Eure Liebe und haltet sie ganz fest.
Ich bemühe mich fleisig zu sein, bis bald,

Eure Euch sehr schätzende Petra

Auf ein Wort…
Montag, den 4. November

Tach-chen meine Lieben!Am Mittwoch, den 16. Oktober war ich mal wieder bei der “Spätlese” und habe so einige Autoren getroffen und gehört, die ich schon vor Jahren bei der “Spätlese” oder der “Dulsberger Herbstlese” kennengelernt habe, was mich erfreute und ich genoss es, den Lesern zu zu hören ohne daran zu denken zu müssen, wer als nächstes liest, etc., wie es ist, wenn ich mein “TextLabor B” veranstalte. Tat richtig gut und es war schön.

PS.: Schaut nach unter Aktuelles, denn da erfahrt Ihr, wann die “Dulsberger Herbstlese 2013” im November statt findet. Es lohnt sich dahin zu gehen!Ja, und am Sonntag, den 3. November war ich bei den “Kunst und Kulturtagen Mümmelmannsberg” mal wieder mit dabei. Trotz Chemo!!!!! Ich bin doch toll!

Rita Wagner, die Organisatoren und Moderatorin hatte wieder alles prima vorbereitet und die Texte der Vortragenden waren so abwechslungsreich, dass die zeit nur so dahin flog. Danke liebe Rita.

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Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, zieht sich das mit der Fertigstellung/ auf den neusten Stand bringen der Homepage leider doch sehr hin. Es tut mir ehrlich leid! Ich bemühe mich, aber momentan zerrinnt mir die Zeit einfach nur so. Ich stecke die Chemo immer noch weg und ich geniese jeden Tag, die Tage sind nur halt zu kurz. Sich mit der Vergänglichkeit und wie man/ich es mir wünsche, wenn der Krebs mich doch nicht los lassen will, wühlt schon recht doll auf. Es ist fast erschreckend, an was ich da alles denken, planen, veranlassen, besprechen u.u.u. muss. Bis zum Jahresende will ich damit fertig sein, den Ordner plus Gedanken im Schrank verstauen und mit Volldampf , meiner ungebremsten Lebensfreude und Schaffensdrang ins Jahr 2014 starten. Ja, Leute, das Leben ruft.Wir sehen und hören uns, bis zu nächsten Mal, werft Euch wie die Kinder ins bunte Herbstlaub wie ich
Eure spinnige Petra (ich weiß, das macht man nicht mehr in meinem Alter!)
Ich sag; jetzt erst recht :-)

 


 

 

 

 

Auf ein Wort...
 

Samstag, den 28. September 2013
sorry meine Lieben,
aber irgendwie laufen diese letzten Wochen sehr unrund. Der PC musste zur Reparatur und mich selbst nahmen die letzten Wochen mit ihren Ereignissen doch sehr mit. Der Alltag nahm all meine Kraft in Anspruch, aber dies Wochenende bekommt Ali, mein lieber (Admin) endlich alles Neues für die Homepage von mir geschickt. Damit Ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack bekommt, schaut Euch doch mal das Video von Königin Charlene an…
Viel Spaß dabei, ich freue mich auf Euch Ihr Kreativen und auch so wichtigen Zuhörer.
Genießt alle das erste bunte Herbstlaub, die Sonne und das Leben, habt halt zauberhafte Tage, bis bald Eure momentan etwas sehr vertrödelte Petra :-)
PS. : Wer mir gerne seine Mail Adresse oder Links zu seiner Homepage geben möchte, der kann sie mir senden oder in das kleine Büchlein schreiben, dass ich dafür am 2. Oktober wieder mitbringe. Außererdem könnt Ihr  am “TextLabor B”  Abend Eure Bücher auf den vorhandenen Büchertisch  zum Anschauen und Verkaufen mitbringen.
Ali, mein Administrator ist leider seit ein paar Tagen krank, aber drückt mal mit mir die Daumen, dass es bei guten Genesungwünschen und der Herbstsonne wieder schnell in die Puschen kommt. Danke!
Ali, ein lieber Mensch schickt mir immer weiße Wolken über den Ätherexpress, damit es mir wieder besser geht. Heut mach ich das mal für Dich! Also ich schicke Dir ein dickes Bündel weiße Wolken mit ganz viel Zuversicht.
Bleibt Ihr auch alle gesund! Wir sehen uns. Gehabt Euch wohl
Eure Petra
Auf ein Wort…
 

Donnerstag, den 19.September 2013

Habe es doch nicht zur offenen Lesung “Eidelstedter Poeten” geschafft, was ich sehr schade finde, aber irgendwie erholt sich mein Körper nicht. Bin schlapp, eben total erschöpft und nicht wirklich schmerzfrei. Kopf in Sand stecken tu ich aber nicht!!!! Außerdem ist der viel zu kalt. Der Herbst überrennt uns ja förmlich.

Habt alle ein kuscheliges Wochenende!

Ich werde es nutzen und mich an die Homepage setzen um Euch vom letzten “TextLabor B” zu berichten und die Bilder von diesem Abend ebenfalls klar zu machen. Drückt mir zwischendurch beim Kuscheln mal die Daumen, dass dieses Vorhaben klappt.Danke meine LiebenEure schiet kränkelde Petra

Auf ein Wort…Samstag, den 14. September 2013Liebe sehr geschätzte Freunde und “TextLabor B” Liebhaber,
“TextLabor B” war in diesem Monat ein mega Event. Ihr wart toll und habt mir sooooo gut getan! Vielen, vielen Dank an Euch alle. 

 


Am 5. September 2013
hatte unser/mein lieber Freund Volker Pripnow Geburtstag. Nochmals ein dreifaches Hoch auf Ihn und alles Liebe, Gute, Gesundheit, Vitalität, Schönheit und weiterhin schöne Schreibergüße. Du bist toll mein Lieber! Weiter so!

volker
Der Geburtstagskaffee im Schlossgarten – lecker, der Sonnenschein – bestellt, das Foto – gestellt, aber schaut mal wie sich der a…. 😉 Mann freut.

Volker bleibe wie Du bist! Wir lieben Dich.

Leider muss ich gestehen, dass ich nach meiner erfolgreichen (?) OP. , der neuen Metas ( trotz laufender Chemo!) und der nochmaligen Aufforderung meine “Dinge” in meinem Sinne zu regeln und mir lang gehegte Wünsche noch zu erfüllen (da wäre, nur einmal (!!!) in meinem Leben eine ehrliche und starke Schulter zum Anlehnen zu haben) oder hilft da ne Reise?

 

Jedenfalls bin ich momentan total körperlich und seelisch erschöpft, aus gelaucht, ängstlich, wütend und unsagbar traurig. 

 

Verzeiht, aber selbst die Kraft zum Schreiben fehlt mir, geschweige denn zu telefonieren. DOCH, ich werde mich sofort an die Homepage setzen, wenn die Lebens-Geister mich wieder mit Tatendrang erfüllen. VERSPROCHEN!

 

Geht mit offenem Herzen und Liebe durchs Leben, hört auf Euren Bauch, also Eure innere Stimme und Ihr werdet eins mit Euch.

 

Dies wünscht Euch von Herzen Eure ergeben Petra.

 

Ich empfinde tiefen Dank für Euren Zuspruch, Anerkennung, Lob und und und! 

 

Ihr hört von mir, bis bald.

 

 

 

Achtung!

 

Am Mittwoch, den 18. September 2013 setze ich alles daran bei den “Eidelstedter Poeten” dabei zu sein!! Drückt mir die Daumen! Artur Hermanni und Bilk van Williich, wir kommen! Wir – Volker, Arne und ich, bis bald, ich freu mich! (weitere Info unter Aktuelles auf der HP.)

 

Petra

 

 

Info! 

 

Artur Hermanni begleitet mich musikalisch, mit seinen sehr gefühlvollen eigenen Kompositionen am Klavier beim nächsten “TextLabor B”, am Mittwoch, den 2. Oktober 2013 . Ich bin schon sehr gespannt und freue mich drauf!

 

Bis die Tage

 

Petra

 

Auf ein Wort…
Samstag, den 31. August 2013
Meine Lieben,
der Mittwoch, 4. September 2013, an dem “TextLabor B” wieder statt findet, kommt in großen Schritten auf uns zu und ich stehe ungeduldig in den Startlöchern. Meine Perücke ist frisch gewaschen, gekämmt und mein kleines Köpfchen frei für Spaß, Überraschungen und naaartürrrlich für Euch :-)!
Das Krankenhaus kann warten, erst mal wird die Wartezeit aufs “TextLabor B” stimmungsvoll beendet und ich und mein Hirn endlich mal wieder so richtig gefordert ! Endlich ist Schluss mit, – bitte habt Geduld- sorry liebe Harfenruth- entschuldige Volker, ich fand dein Foto nicht- neeee meine Lieben, auch wenn in mir nun noch ne fünfte Baustelle gefunden worden ist, ich kämpfe, aber die Zeit für Euch, die nehme ich mir! 100%
Habt alle ein entspanntes Wochenende, bis die Tage, Eure Petra.
Auf ein Wort…Hey meine liebe Ruth Gröger und Fan`s,
mir ist beim Rückblick vom Juni ein sau dummer Fehler unterlaufen  , denn ich habe Artur Hermanni als musikalische Unterstützung angegeben und mich bei ihm bedankt, ABER es war die entzückende Ruth Gröger mit ihrer Irischen Harfe, die uns an diesem Abend mit ihrer Musik verzauberte!!!!! Sorry, sorry, sorry liebe Ruth!!!!! Werde den Fehler beheben!!!!!Leute, ich habe die Bestrahlung am Kopf echt unterschätzt. Das mit den Gedächnisslücken, ja wie Demenzanfälle, war keine Einbildung, sondern die Folge der starken Strahlungs Dröhnung! Nun aber scheint sich das gelegt zu haben?! Dafür bekomme ich ab jetzt zusätzlich zur wöchentlichen Chemo, alle 4 Wochen ne Lösung für die Knochenmetas und nun noch alle 3 Wochen ne Extraportion Antikörper. Ja, es ist wie immer bei mir – entweder das volle Programm oder gar nichts. In diesen 4/5 Stunden kann man das Elend nur dösend ertragen und gedanklich dabei helfen, genussvoll die Krebszellen zu zertreten, was ich tue. Herrlich, auch ich bin mal brutal!! Ihr seht, noch habe ich meinen Humor und Selbstironie nicht verloren, auch wenn das Haar schütter und schütter wird und es mit echt sau blöden unangenehmen Nebenwirkungen los geht. Es ist so einiges anders als vor 19 Jahren bei der Ersterkrankung, aber nicht wirklich besser, oder?Habt also bitte, bitte weiterhin mit mir Geduld, wenn es mit allem nicht so fix geht. Da sind halt schnell mal andere Prioritäten am Tag angesagt, wie erhofft, geplant etc., aber es macht mir weiterhin viel Freude. Ich hoffe euch auch.Nehmt den Tag, wie er kommt. Gelassenheit ist wundervoll. Ehrlich meine Lieben.Eure sehr ergebene, manchmal sehr tütelige, doch sehr liebe, nicht wahr?  Petra
Auf noch ein Wort…
Hallo meine Lieben,
ja, Ihr müsst diesmal wirklich lange auf den Bericht des letzten “TextLabor B” Abends vom Mittwoch, den 5. Juni warten. Habt alle dank, dass Ihr so geduldig mit mir seid, aber ich brauchte auch diese Auszeit und die wärmende Sonne um ordentlich Inergie in mir zu tanken! Obwohl, erholt, ausgeruht, habe ich mich dann doch nicht, denn ich habe schrecklich viel Tolles gemacht und erlebt. Habe endlich mal wieder selbst was von meinen Texten vorgetragen können und auch Lob und Anerkennung davon tragen können :-), was will ich mehr?!
Bin netten, interessanten Menschen begegnet und habe so einige Künstler kennengelernt, denen ich natürlich sofort von meinem “TextLabor B” berichtete, sie einlud mal beim “TL” vorbei zu schauen und auch mit zu machen. Ist das nicht geil?! Ich sehe es schon kommen – “TextLabor B” platzt aus allen Nähten und ist in Jedermanns Munde! Ach, wer hätte das gedacht?! Ja, ja, ich komm ja schon runter, also wieder auf den Teppich. Doch ein´s ist klar, dass “TL.” wächst und alle finden das Konzept gut! Nun bin ich natürlich schon sehr gespannt wie es im September weiter geht! Doch bis dahin werde ich noch ganz schön gefordert, denn am Donnerstag, den 18. Juli geht es mit der ersten schei….. Chemo los und dann jeden Donnerstag aufs Neue.
Bin gespannt wann wie schnell ich eine Glatze habe.
Wie dass ist, büschelweise Haare zu verlieren, habe ich ja nun doch nach der Bestrahlung am Kopf erlebt. Ist nicht schön!!! Zum Glück decken die Oberhaare den Fleck ab, aber ob da je wieder Haare wachsen? Warten wir es ab. Ihr wisst ja, iiichh bin positiv denkend, handelnd und lebend, auch wenn es so einige anstrengende und beschissene Tage gibt. Ne Perrücke liegt im Schrank. Leute, sooo viele Haare hatte ich noch nie auf dem Kopf! Ob Ihr mich wieder erkennt?
Wir sehn uns! Bis die Tage…Eure Petra
Auf ein Wort…Hi meine Lieben,ich ertrage gerade die Nachwehen der starken Bestrahlung. Habe gestern erfahren, dass das so zeit versetzte normal sei. Scheiße, mir ist meist nur schlecht, bin extrem schlapp und müde UND mein Gedächniss will zwischendurch auch nicht mehr, ABER es soll , sich alles geben!?!`Mir schlägt das verdammt auf die Stimmung, deshalb verzeiht, dass ich WIRKLICH nicht reden möchte. Fühle mich so kraftlos. Nicht mal die Gartenarbeit lockt. Klar, ich gestehe, dass alles macht mir ja auch Angst!!!! Hoffentlich schlägt die Chemo an!!!!
Am Donnerstag habe ich um 9.50 Uhr Termin. Ich weiß ihr seid alle in Gedanken bei mir und wünscht mir das Beste!!!! Danke meine Lieben, meine Kraft kommt wieder, auch ich muss mal klein beigeben, was mir nicht leider nicht leicht fällt,bis dann eure Petra     :-)PS.: ich hoffe, es ist für euch ok., wenn ich ne Sammelmail schreibe??? Schaffe momentan selbst auf der HP. nicht wirklich was, geschweige denn im Haushalt, aber die Sonne, die nuzte ich!!!!!!!!! Alles wird gut und besser, ich gebe nicht auf!!!!!!!
Auf ein Wort…

Bergedorf, den “23. Juni 2013”!
Am 23. April, also genau vor 2 Monaten, wurden mir am Hals 2 Lymphknoten entfernt und Krebs diagnostiziert.
Erst jetzt bin ich mit allen Voruntersuchungen, – 6xMRT, 2xCT, 3x Sono, 1x Knochenszintigram und wohl um die 40 Gespräche mit Ärzten und Schwestern durch. Habe sogar schon meine eine Strahlentherapie am Kleinhirn hinter mir (Ob da jetzt noch alles richtig arbeitet? Warten wir es ab! Und wenn schon 😉 so´n bisschen tüttelich ist doch auch niedlich, oder?) Ihr seht, ich versuche alles mit Humor zu nehmen, aber ich muss gestehen, ich bin ziemlich am Ende, erschöpft. Die ewigen Hiobsbotschaften, die immer neu entdeckten Metas, die Schmerzen (Metas in den Knochen), die Suche nach einem Onkologen bei dem ich mich aufgehoben fühle, das akzeptieren von Haarausfall, die Suche nach einer flotten, bezahlbaren Perücke (ich will doch schööön aussehen), Fahrtkosten, dies alles mit der Krankenkasse regeln- ! Leute, ich weiß nicht, wie ich das alles trotz Liebeskummer, ja Herzscherz geschafft habe?!?
Es stimmt halt immer wieder, – in der Not zeigt sich, wer dich wirklich liebt, schätzt, achtet, stärkt, dich eben nicht verlieren möchte. – Ich bin stolz und sehr dankbar, dass ich viele solcher Freunde habe, langjährige Freundschaften und – auch welche, also liebe Menschen, die mich erst vor kurzer Zeit in ihr Herz aufgenommen haben, für mich da sind und mich auch auf diesem momentanen schweren Weg ganz bewusst begleiten. EUCH allen danke ich dafür von ganzen Herzen!!!!! Was brauch ich da ne´n Kerl?!? :-(JETZT habe ich mir 2 Wochen von allen Ärzten und Heilungsverfahren frei genommen um mich seelisch und körperlich auf die Chemo und all den dazugehörigen Mist ein zu stellen, – um dem entsetzlichen Liebesschmerz und dem Wissen, dass ich nie wieder gesund werde, Platz zu schenken, los zu lassen, wenn´s geht sogar – ach jetzt wird´s pathetisch (in Demut). Ja, das ich mich endlich traue, es mir zugestehe, mich in Trauer, Angst und Verzweiflung dem Tränenmeer in mir hin zu geben. Ich brauche neue Lebens-Inergie, Lebens-Kraft und Lebens-Wille, denn ich will, werde siegen. Ich bin hartnäckig, wie Unkraut, aber- darunter entwickelt sich was Starkes, Kräftiges. Nicht ohne Grund lautet mein Spruch: “Ich bin klein, aber groß im Kommen.”:-) So ist das nun mal mit mir! 😉 Leute, ich habe trotz allem gute Chancen alt und richtig faltig zu werden! Yes! So ist´s Ihr Lieben!
Also habt noch ein wenig Geduld mit mir, meiner Homepage, dem Antworten von euren Mails und mit dem Zurückrufen. Ich brauche nun viel, viel Ruhe, Stille und Besinnung  – um dann, wie schon so oft in meinem Leben, plötzlich strahlend, wie einst “Phönix aus der Asche”, empor zu steigen.Mit dieser Bitte an euch und in diesem Sinne, bleibt ihr alle gesund, lebt und seht Freude und Liebe, seid mutig – und – immer neugierig auf euch selbst und das Leben, denn dann schenkt uns das Leben so viel Überraschungen und Glücksmomente, die wir nie für möglich hielten. Ehrlich 🙂 Ich weiß, dass hört sich wieder typisch Petra an, aber ihr wißt, es kommt aus ehrlichem und tiefen Herzen heraus 
Ich kann nicht anders! Viele von euch wissen, kennen das schon von mir. Ich liebe, liebe Menschen……..Da “TextLabor B” erst wieder im September statt findet, würde ich mich riieesssig freuen, wenn ihr mir mal was Nettes oder so 😉 in mein Gästebuch auf der Homepage schreiben würdet. Da schaue ich jeden Tag als erstes rein. Ist wie in den Briefkasten zu schauen, ob einer an mich 🙁 gedacht hat. Thanks! Nun gehabt euch von Herzen wohl.Eure ergebene Petra.
 Auf ein Wort...

Hi meine lieben “TextLabor B” Liebhaber/innen,

Das tat am Sonntag, den 9. Juni richtig gut! Lob, Lob, Lob! Und dies, obwohl ich soooo wenig Ruhe und Zeit hatte mir Texte für die Matinee von Volker Maaßen im “Hotel Lindner” auszusuchen. Noch während Volker uns begrüßte war ich am Um- und Aussortieren meiner Texte. Kurz um, ich begann mit “Der Tod so nah”.
Dann der “Schock”, ich sollte als Erste auf die Bühne und lesen.
Anfänglich zitterte mir das Mikro in der Hand, sollte etwas über mich erzählen, aber ich war in mir so bewegt, kurz um ich begann zu lesen und war ganz bei mir. Selbst meine treue Freundin Angelika meinte:”Puh, Petra, so toll hast du, wenn ich dabei war, noch nie gelesen! Du hast uns Zuhörer so in den Bann gezogen!”Vielleicht verliere ich nun endlich die Angst vor dem Mikro. Naja, und ich brauchte mich nur auf mich zu konzentrieren und hatte den Kopf nicht mit 10000 Überlegungen voll, wie wenn ich das “TextLabor B” leite.Jaaa, es war toll bei Volkers Matinee!
Schönes, abwechslungsreiches Programm von einem sehr engagierten “Doktore ” 
Volker, Dank dafür, dass ich mit dabei sein durfte und schön, dass es euch gefallen hat.

 

  Auf ein Wort...

Hi meine lieben “TextLabor B” Liebhaber/innen,Seit einigen Tagen steht meine Krebsdiagnose fest!!!! Ich habe Metas im Kopf und in den Knochen. Ja, Ihr habt Recht “Echt Scheiße!”, aber ich werde kämpfen, nicht klein bei geben, doch was jetzt auf mich zu kommt muss ich erst mal verarbeiten. Ich weiß das Ihr mir alle die Daumen drückt und mir Kraft wünscht, danke!!!

Ich werde alles daran setzen, dass ich am Mittwoch, den 5. Juni das “TextLabor B” moderiere.

Eure ergebene Petra

 


 

Meine lieben Fans,
heute möchte ich mich mal ganz offiziell bei Ali Tirpan bedanken, der mir sehr, sehr beim Aufbau dieser Homepage geholfen hat, denn ich hatte absolut keine Ahnung, wie man das macht! Ich war ein typisches PC Dummchen,  aber eben mit einer tollen Ideen im Kopf. Es dauerte, es wurde experimentiert, erneuert, modernisiert, renoviert u.s.w..Ali machte Vorschläge und ich gab mein ok. dazu.
Ich schickte ihm die Texte, die Fotos neue Wünsche und er setzte alles in die richtigen Rubriken. Ali baute sozusagen das Gerippe und ich formte es. Dafür hat er ein großes, dickes Lob und viel Dank verdient. Ali, danke, ich drück und küsse dich mal eben auf diesem Weg dafür. Deine Freundin möge es mir vergeben.
Ali, ich wünsche dir viel Erfolg und Glück für dein weiteres Leben. Pack es an! Du weißt schon.
Sei lieb gegrüßt Petra